Noch vor wenigen Jahren war die Entwicklung des interaktiven Web 2.0 eine technische Revolution, die das Wesen des Internets heute derart prägt, dass viele Nutzer die Interaktion mit und über das Internet als Alltagsroutine übernommen haben. Die nächste Evolutionsstufe des WWW bereitet sich bereits auf unseren Smartphones und anderen mobile Devices wie iPhone, iPad, Android-Geräten oder Windows 7 Phone-Devices aus. Das tragbare Web 3.0 löst die User nicht nur vom Schreibtisch, sondern auch von den gewohnten Rezeptionsweisen über Mause und Tastatur – mit all den Neuerungen in der Benutzerführung, die diese Umstellung mit sich bringt. Die Bedienung über Touchscreen lässt das Internet zum haptischen Erlebnis avancieren und schließt somit eine Lücke gegenüber den traditionellen Medien-To-Go, den Printprodukten.
Das neue Hardwaregefühl stellt sich aber nur durch die passenden Apps ein, die auf die neuen Nutzungssituationen und Bedienweisen optimiert sind. Dies erreichen wir durch eine Kombination verschiedener Entwicklungsmethoden. Eine Hybridarchitektur aus Java/Objective-C/DOTNET und diversen Web-Technologien bietet uns eine Basis das Potential der Apps auszuschöpfen und gibt uns die Möglichkeit auf unsere Erfahrung aus dem Bereich der Webentwicklung zuzugreifen. Dies erleichtert auch die Entwicklung von Multiclient-Anwendungen, die mit den uneinheitlichen mobilen Betriebssystemen kompatibel sind. Mit Datenwerk finden Sie bald auch Ihre Idee im App-Store Ihres Vertrauens.
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Der erste echte Gedanke zum starken Einsatz von Hybrid-Architekturen entstand bei mir in der Zeit, als Apple das erste iPad vorstellte. Hier dachte ich zusammen mit Kollegen darüber nach, wie man unser bestehendes Fachwissen im Bereich von redaktionellen Websites und Web-Applikationen auf diese neue Geräte-Welt übertragen könnte. Das Ergebnis war eine – wie wir finden – charmante Framework-Lösung namens „nextmag“, die zur Veröffentlichung von „next generation magazines“ auf den neuen Tablet-PCs dienen sollte.
Eine Wrapper-App mit Kiosk-Funktion auf den jeweiligen Endgeräten kommuniziert dabei über ein Archivformat mit den über Webtechnologien erstellten Content-Bausteinen wie Texten, Bildstrecken, Video-Einbindungen und interaktiven Funktionen. Die Technologie war erfolgreich und wir haben aus dem Versuchsballon viel für weitere Projekte gelernt – selbst wenn es außer einer Reihe von Prototypen nie eine größere Anzahl von „nextmag“-Publikationen gab.
Ivo Heckmann, Entwickler
