Das Projekt
Im Jahr 2000 wurde die erste Version von „VOGUE.COM – Deutschland“ von Datenwerk zusammen mit der damals frisch gegründeten Online-Tochter des Condé Nast Verlags konzipiert. Datenwerk verantwortete damals bereits das Layout, die Frontend-Umsetzung und die Anbindung des Content-Management-Systems. Von 2000 bis 2010 kam hier – zuerst als Marktführer, später als bestehendes Legacy-System – das CMS Imperia in den Versionen von 4 bis 8.5 zum Einsatz.
Seit 2001 wurde der Dienst von Datenwerk kontinuierlich weiterentwickelt und zwei mal komplett relaunched, zuletzt 2009 im Rahmen der globalen Umstellung aller von Condé Nast Digital betriebenen Titel (VOGUE.COM, GQ.COM, myself.de, VANITYFAIR.de, GLAMOUR.de und Style.de) auf die von Datenwerk entwickelte „whitelabel“-Lösung zur einheitlichen Pflege aller Titel. Neben der Betreuung der Websites des Verlags übernahm Datenwerk auch von 2003 bis 2010 die komplette technische Unterstützung für den Verlag als „ausgelagerte Technikabteilung“.
Die zentralen Funktionen von VOGUE.COM – Deutschland liegen naturgemäß in der Darstellung großer Fotostrecken, redaktioneller Texte zu Fashion, Lifestyle und Beauty und in der umfangreichsten Datenbank von Fashionshow-Bildern im deutschen Sprachraum. Diese Datenbank verfügt über knapp 200.000 in 14 Dimensionen verschlagworteten und relational abgelegten Bilder, die vom Fachpublikum flexibel gefiltert und durchsucht werden können aber auch den normalen Besuchern der Website einen hervorragenden Überblick über die Shows der wichtigsten Designer geben.
Seit dem Aufbau einer Inhouse-Technik im Verlag im Jahr 2010 betreibt der Condé Nast Verlag die Website in eigner Regie.
Technische Notizen einblenden
2007 war es endgültig so weit, dass die diversen CMS-Instanzen, die vorab für die verschiedenen Websites von Condé Nast zum Einsatz kamen nicht mehr mti realistischem Aufwand getrennt gepflegt werden konnten. Im Rahmen der "Vision 2007" wurde ein Konzept für eine Whitelabel-Lösung zur Pflege aller sechs Websites des Verlags geplant: VOGUE.COM, GLAMOUR.de, myself.de, GQ.com, Style.de und damals noch VANITYFAIR.de.
Ergebnis der Umsetzung war ein auf dem PHP-MVC-Framework symfony basierendes Softwareprojekt, bei dem die Anforderungen der verschiedenen Titel gebündelt und vereinheitlicht wurden. Entworfen wurde eine einheitliche Codebase mit Modulen für die Content-Verarbeitung, dynamische Inhaltslistenerzeugung, Nutzerverwaltung, Galerieverwaltung, Bildintegration usw. Für die verschiedenen Websites wurden dann entsprechende PHP-Templatesets erstellt, so dass der Charme der verschiedenen Titel erhalten blieb, der Pflege- und Entwicklungsaufwand auf technischer under redaktioneller Seite aber deutlich reduziert werden konnte.
Andreas Blüml, Leitung Technik
